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Medienpädagogik

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Ausgangspunkte der medienpädagogischen Arbeit

...des Radio-Vereins Leipzig e.V. (RVL) sind die auditiven Medien und deren (Aus-)Wirkungen auf das Hören. Mit der Hörfunkwerkstatt für Kinder und Jugendliche bietet der RVL ein breites Feld für die aktive Nutzung des Mediums Radio. Die Verbindung von medienpädagogischer Arbeit und Bürgerradio "Radio blau" bietet eine Reihe von Vorteilen; der größte ist die Ausstrahlung der produzierten Kinder- und Jugendsendungen, - beiträge.

Damit bekommen Kinder und Jugendliche einen Zugang zur Öffentlichkeit, der ihnen in anderen Hörmedien nicht gegeben ist. Seit Oktober 2004 beträgt die Sendezeit von "Radio blau" 49 Stunden pro Woche. Kinder und Jugendliche füllen mit ihren selbständigen Produktionen 2 Stunden wöchentlich.
Ein Sendebetrieb mit 49 Stunden wöchentlich erweitert den Horizont an Meinungen bei Radio blau und macht das bereits bestehende breite Spektrum an Gruppen, die auf ehrenamtlicher Basis Radiosendungen produzieren, noch unterschiedlicher, größer und vielfältiger. Es ergibt sich dadurch ein eigenes soziales Umfeld, welches für die Kinder und Jugendliche viel Entwicklungsmöglichkeiten, Reibungspunkte bietet und vor allem auch Toleranz erfordert und entwickelt.

Mitbestimmung und -gestaltung: Kinder und Jugendliche werden entsprechend ihrer Ressourcen und Fähigkeiten in die Prozesse der Angebotsplanung einbezogen. In der Durchführung, -umsetzung und -auswertung stehen die Kinder und Jugendlichen an erster Stelle. Sie bestimmen ihre Produkte, und mit der Veröffentlichung des Produktes bestimmen und gestalten sie ein Medium.
gemeinwesenorient: Radio machen bedeutet, ein Medium mit Inhalten füllen, und diese Inhalte kommen in unserer Arbeit aus dem Lebensumfeld der Kinder und Jugendlichen, aus ihrem und unserem Stadtteil. Sie berichten von sich und anderen, kommen mit Menschen ins Gespräch, lernen ihre Stadt kennen. So öffnen sie für sich und andere Horizonte im Lokalen, das meint in ihrem und unserem Gemeinwesen.

Das Grobziel unserer medienpädagogischen Arbeit ist die Entwicklung & Förderung von Medienkompetenz. Dieses Kompetenzwort ist ein weitreichender und schwammiger Begriff, deswegen chrarakterisieren wir ihn in seinen Teilbereichen:

Neben dem klassischen Medium Radio, daß bis heute seine Stellung behauptet, spielt die Vernetzung mit anderen Medien eine stets größer werdende Rolle - beispielsweise die Verbindung von Radio und Internet. Durch zusätzliche Projektfinanzierung wollen wir dieses Ziel weiterentwickeln.

Prozess der medienpädagogischen Arbeit

Tonschnitt am PC Der große Vorzug praktischer Medienarbeit im Prozess (und gleiches gilt für die Ergebnisebene) ist, daß regelmäßig Teilergebnisse vereinbar und prüfenbar sind. Das gilt für individuelle als auch für Gruppenprozesse.
Je nach zu durchlaufendem Prozess werden die Arbeitsschritte gestaltet und der Zielstellung angepasst. Die erforderlichen handwerklich-technischen, inhaltlichen und formalen Kenntnisse der Medienarbeit werden vermittelt. Gleichzeitig ist dieser medienpädagogische Prozess die entscheidende Ebene, in der das soziale Lernen stattfindet: Kommunikationsfähigkeit, Kompromissfähigkeit, Kritikfähigkeit und Umgang mit Kritik, Teamfähigkeit und Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein und Selbsteinschätzung sind nur einige Stichworte, die in diesem Zusammenhang ein Rolle spielen.

unterwegs mit Reportergerät Gefördert wird das Lernen durch regelmäßige gemeinsame Auswertungen. Dabei klären wir gemeinsam, wie und warum Ziele erreicht / nur zum Teil / gar nicht erreicht wurden. Diese Erfahrungen sind für Kinder und Jugendliche sehr wichtig, weil sie universell nutzbar sind und weit über den kritischen Mediengebrauch hinausreichen.
Ebenso betreffen die Fragen und Inhalte unserer Auswertungen die kommunikativen, sozialen und Gruppenprozesse. Besonders wichtig ist dabei, dass sich die Teilnehmer/innen gegenseitig einschätzen und über Schwierigkeiten und Erfolge miteinander sprechen. Parallel gibt es für jede Angebotsform sog. Feedbackbögen, die teilanonym sind und für unsere geleistet Arbeit eine Kontrollmöglichkeit bieten.

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